Unsere Vereinsmitglieder kommen aus verschiedenen Regionen und üben ganz unterschiedliche Berufe aus. Jeder hatte individuelle Gründe, Mitglied zu werden bzw. sich an der Vereinsarbeit zu beteiligen.
Elvira Pöhland, die Gründerin des Vereins SOMA-UGANDA e.V., wollte schon lange etwas für die benachteiligten Kinder in Afrika tun, wusste aber nicht, wie und in welchem Rahmen Hilfe sinnvoll umgesetzt werden könnte. Der Besuch bei Father Christopher in Bad Rappenau gab dann den entscheidenden Impuls. In einem Zeitungsartikel wurde über seine Tätigkeit als Priester in Bad Rappenau und sein Heimatland Uganda berichtet. Elvira kontaktierte Father Christopher kurz entschlossen und bot ihm ihre Unterstützung an. Bei seinem folgenden Besuch in Deutschland berichtete er während einer Informationsveranstaltung dann so lebhaft und mitreißend, dass schnell klar wurde, wie konkrete Hilfe für Afrika aussehen kann.
Daraus entwickelte sich nach und nach die Idee des Vereins "SOMA-UGANDA".
Über Father Christopher möchten wir an dieser Stelle ausführlicher berichten, da er unser wichtigster Partner in Uganda ist.
Father Christopher Kankya wurde 1969 in Uganda geboren. Er wuchs mit 11 Geschwistern auf.
Nach dem Besuch der Priesterschule in Uganda ermöglichte ihm der dortige Bischof ein theologisches Studium in Innsbruck. 2002 kehrte er in sein Priesteramt nach Uganda zurück.
Father Christopher arbeitet seitdem in der Gemeinde Hapuuyo, in der Diözese Fort Portal. Die Gemeinde besteht erst seit 4 Jahren. Zur Pfarrei gehören ca. 10.000 Gläubige.
Father Christopher ist für die Kinder- und Jugendarbeit sowie die Geldverwaltung der Kirchengemeinde zuständig.
Im Zuge seiner Tätigkeit wurde für ihn deutlich, wie sehr der Mangel an Wissen mit fehlender Familienplanung, Polygamie, Unterdrückung der Frauen, Ausbeutung der Kinder und schlechter Hygiene in Zusammenhang steht. Dieses Problem könnte seiner Meinung nach nur durch Unterricht und Fortbildung gelöst werden. Ein erster Schritt auf diesem Weg war für ihn die Gründung eines Kindergartens. Die Eltern mussten durch Seminare für die spätere Ausbildung ihrer Kinder sensibilisiert werden. Mit eigenem Geld und Unterstützung von Freunden renovierte er einen vorhandenen Raum, in dem der erste Kindergarten der Region untergebracht wurde. Sein Team sorgt dafür, dass diese Kinder richtig ernährt und gut gekleidet sind. Aber der Kindergarten kann nur ein Anfang sein.
In Hapuuyo gibt es viele Waisenkinder, deren Eltern an AIDS starben, sowie sehr viele arme Kinder, deren Eltern unfähig sind, für ihre Kinder zu sorgen. Hier ist SOMA-UGANDA e.V. gefordert, um die enormen Kosten der Schulausbildung gemeinsam zu bewältigen.
Patenbeauftragte Hapuuyo
Elvira Pöhland
Hapuuyo, Uganda
Elvira Pöhland lebt ab Dezember 2006 in Hapuuyo und arbeitet hier für die Umsetzung der Vereinsziele vor Ort in Uganda.
Sie ist die Gründerin von SOMA-UGANDA und betreut nun die Patenkinder und Projekte des Vereins.
SOMA Botschafter
Father Christopher
Hapuuyo, Uganda
Father Christopher hat in Innsbruck Theologie studiert und wurde 2002 in Uganda zum Priester geweiht. Seine Gemeinde umfasst 10.000 Gläubige und hat 29 Außenstationen.
Er unterstützt SOMA-UGANDA mit seinen Kenntnissen vor Ort und ist für uns neben Elvira der Ansprechpartner, der am besten über Gegebenheiten und Möglichkeiten im Wirkungskreis Bescheid weiß.